GeSA - Gewalt-Sucht-Ausweg

GeSA ist die Abkürzung für Gewalt-Sucht-Ausweg: ein Verbund zur Unterstützung von Frauen im Kreislauf von Gewalt und Sucht. Von 2015 bis 2017 war Frauen helfen Frauen e.V. Rostock Träger des Bundesmodellprojektes GeSA – eines regionalen Kooperationsmodells zur Verbesserung der Versorgung gewaltbetroffener Frauen mit einer Suchtmittelproblematik. Gefördert wurde das Vorhaben vom Bundesministerium für Gesundheit.

Hintergrund des Modellprojektes GeSA

Frauen, die Gewalt erleiden mussten und zugleich von einer Suchtproblematik betroffen sind, können durch das bestehende Hilfenetz bislang nur unzureichend versorgt werden. Einrichtungen für gewaltbetroffene Frauen stoßen im Umgang mit der Suchtproblematik oft an ihre Grenzen. Suchtspezifische Angebote wiederum können den besonderen Anforderungen, die sich aus der Gewaltthematik ergeben, nicht ausreichend gerecht werden.

Ohne die Bearbeitung der Gewalterfahrung ist eine abstinente Lebensweise schwer zu gestalten. Ebenso gilt: Eine Aufarbeitung oder Beendigung der Gewaltsituation ist ohne Behandlung der Suchtproblematik oft nicht möglich. Genau diesen Zusammenhang greift das Kooperationsmodell GeSA auf, indem es die Ressourcen beider Hilfesysteme – Suchtkrankenhilfe und Anti-Gewalt-Arbeit – auf regionaler Ebene vernetzt.

Ziele der Vernetzung von Suchthilfe und Anti-Gewalt-Arbeit

Der inhaltliche Schwerpunkt des Modellprojekts liegt auf der Vernetzung und Qualifizierung von Fachkräften aus der Anti-Gewalt-Arbeit und der Suchtkrankenhilfe sowie auf der Entwicklung und Erprobung einzelfallbezogener Kooperationsmodelle. Begleitet wird die Arbeit von einem bundesweiten Expert*innenbeirat.

Gerade bei Schulungen und überregionalen Treffen ist die Anreise ein praktisches Thema. Wer einen ruhigen Tagesausklang sucht, findet im Seebad Warnemünde mit dem Hotel aja Warnemünde Rostock eine passende Übernachtung.

Regionale Umsetzung in Rostock und Stralsund

GeSA wird in den Regionen Rostock und Stralsund von regionalen Netzwerken umgesetzt. Beteiligt sind Fachkräfte aus beiden Hilfesystemen sowie aus tangierenden Berufsgruppen wie der Obdachlosenhilfe, der Polizei und dem Jugendamt. Gestaltet wird der Prozess von regionalen KoopTeams, die sich aus Vertreter*innen stationärer und ambulanter Einrichtungen zusammensetzen.

Rostock ist als zentraler Standort auch für externe Teilnehmende gut erreichbar. Wer mit Begleittier anreist, findet ein Rostock Hotel mit Hund; wer nach den Sitzungen entspannen möchte, kann Hotels mit Pool in Rostock wählen.

Darüber hinaus ist die Auswahl an Unterkünften in der Hansestadt vielfältig: von individuell geführten Boutique Hotels in Rostock bis hin zu Rostock 5 Sterne Hotels für Gäste, die besonderen Komfort schätzen. Parallel arbeitet ein eigenes KoopTeam in Stralsund, das die regionalen Besonderheiten der Hansestadt im Norden aufgreift und den Austausch mit den dortigen Einrichtungen sicherstellt.