Aktuelles & Termine


Hier werden wir Sie regelmäßig über Neuigkeiten und Termine von GeSA informieren ...


25.01.2019 - GeSA 2019 - Wie weiter?

Im Dezember 2018 endete die Förderung von GeSA als Bundesmodellprojekt. Wir möchten uns herzlich bedanken beim Bundesministerium für Gesundheit, insb. bei Gaby Kirschbaum und Ulrike Drabeck aus dem Referat Sucht und Drogen für die Möglichkeiten, neues auszuprobieren. Für unsere Region hat es sich auf alle Fälle gelohnt.

Bedanken wollen wir uns auch besonders bei all den Mitstreiter*innen, die GeSA erst möglich gemacht haben. Liebe KoopPartner*innen, vielen herzlichsten Dank, dass Sie sich auf 4 Jahre intensives Netzwerken eingelassen haben.

Und ein großes Dankeschön dafür, dass Sie auch weiter an einer Zusammenarbeit der im Rahmen des Projektes entstandenen Regionalverbände in Rostock und Stralsund interessiert sind. Auf deren Fortsetzung einigten sich die Vertreter*innen der kooperierenden Einrichtungen auf den letzten Fachforen in Rostock und Stralsund im November 2018. Und das macht Sinn, haben wir doch nun auch gemeinsame Handlungsleitlinien, die es im Sinne der von Gewalt und Sucht betroffenen Frauen umzusetzen und weiter zu entwickeln gilt. Bereits für März 2019 sind die nächsten Fachforen für Rostock und Stralsund geplant.

Ein wichtiger Schritt in diese Richtung ist die Etablierung einer Gruppe für betroffene Frauen in Rostock, die in Kooperation von Kolleginnen aus der Suchthilfe und dem Gewaltschutz begleitet wird. Der Start ist für den April 2019 geplant. Nähere Informationen dazu werden wir in Kürze auf dieser Seite veröffentlichen.

Parallel zu diesen Entwicklungen stehen wir im Austausch mit der Deutschen Rentenversicherung Nord. Wir möchten die DRV für das aus den Erfahrungen von GeSA entwickelte Konzept der Coachingteams Gewalt & Sucht gewinnen. Dabei geht es darum, betroffenen Frauen möglichst frühzeitig individuelle Formen der Unterstützung anzubieten, die die Aspekte von Sucht und Gewalt gleichermaßen berücksichtigen und sich besonders sensibel an den spezifischen Bedürfnissen Betroffener nach Sicherheit, Schutz und Selbstbestimmtheit orientieren.


17.12.2018 - GeSA on tour 2018

Im zu Ende gehenden Jahr 2018 war es ein wichtiger Arbeitsauftrag von GeSA, die Erfahrungen und Anregungen aus dem Projekt auch in anderen Regionen bundesweit vorzustellen. Über das große Interesse daran haben wir uns sehr gefreut. Wir waren viel unterwegs, haben Regionen in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Rheinland-Pfalz, Niedersachsen und Schleswig-Holstein besucht.
Dabei haben wir festgestellt, dass viele Einrichtungen höchst sensibilisiert sind für die Problematik und Kooperationen für eine Verbesserung der Versorgungsstrukturen für betroffene Frauen anstreben. Am Engagement der vielen professionellen Unterstützer*innen wird es also nicht scheitern. Wichtige Voraussetzung aber wird sein, dass auch Kostenträger und politisch Verantwortliche den hohen Nutzen solcher Kooperationsmodelle im zum Vergleich geringen Aufwand erkennen und die notwendigen zusätzlichen Ressourcen zur Verfügung stellen.

Ein bundesweites Netzwerk zur Unterstützung von Frauen im Kreislauf von Gewalt und Sucht wäre ein schönes Ziel.


22.08.2018 - GeSA bei Neueröffnung Suchtklinik in Rostock

Einige GeSA-Kooperationspartner*innen trafen sich am 22.08. bei der Neueröffnung des Friedrich-Petersen-Rehabilitationszentrum in Rostock / Groß-Klein. Alle waren begeistert von den neuen Räumlichkeiten, von der Ausstattung und den Angeboten, die abhängigkeits-erkrankte Menschen auf ihrem Weg in die Abstinenz unterstützen sollen.
Wir gratulierem zum gelungenen Neubau und wünschen den Kolleg*innen eine erfolgreiche Zukunft im neuen Domizil. Wir hoffen auch weiterhin auf eine partnerschaftliche Zusammenarbeit.


31.07.2018 - Gemeinsame Handlungsleitlinien entstehen

Zu den letzten Fachforen innerhalb der Modellphase im November sollen sie fertig sein – die gemeinsamen Handlungsleitlinien der Regionalverbände. Wir befinden uns also im Endspurt, die Arbeit daran läuft auf Hochtouren. Wir möchten uns damit eine ganz praktische Arbeitsgrundlage geben, die die Möglichkeiten unserer Kooperation über die Modellphase hinaus beschreibt und für uns wichtige Erfahrungen für den Umgang mit Betroffenen aus den gemeinsamen Fallkonferenzen festhält.

Auf den nächsten Fachforen in Rostock und Stralsund im September wollen wir den gemeinsamen Entwurf abschließend diskutieren.


30.04.2018 - GeSA stößt bundesweit auf großes Interesse

Bereits kurz nach Veröffentlichung unseres Angebotes zur Unterstützung des Aufbaus ähnlicher Kooperationsstrukturen in anderen Regionen gingen erste Interessensbekundungen aus verschiedenen Bundesländern bei uns ein. Das hatten wir so nicht erwartet. Unsere Freude galt vor allem der Tatsache, dass die schwierige Situation betroffener Frauen bei so vielen Kolleg*innen sowohl aus der Suchthilfe als auch aus dem Gewaltschutzbereich durchaus im Fokus der Aufmerksamkeit steht.

Nicht alle Interessent*innen konnten wir vor dem Hintergrund begrenzter Ressourcen berücksichtigen. Das war ein schwieriger Auswahlprozess, bei dem wir versuchten, sowohl geographisch als auch von den Ausgangsvoraussetzungen her eine breite Vielfalt herzustellen. So entschieden wir uns für die Unterstützung von Regionen in Thüringen, Sachsen-Anhalt, Rheinland-Pfalz, Brandenburg und Schleswig-Holstein.


15.01.2018 - GeSA startet in die Verlängerung!

Lange war es unsicher, ob GeSA für ein weiteres Jahr als Modellprojekt durch das Bundesgesundheitsministerium gefördert wird. Jetzt ist es klar: GeSA startet in das vierte Jahr.

Neben der Fortsetzung der Arbeit innerhalb der Regionalverbände in Rostock und Stralsund eröffnet dieses vierte Jahr die Möglichkeit, den Aufbau ähnlicher Kooperationsstrukturen zwischen Suchthilfe, Gewaltschutzeinrichtungen und anderen beteiligten Hilfesystemen in weiteren Regionen bundesweit anzuregen. Christine Voß, Mitarbeiterin des Fachdienstes Suchthilfe der Caritas und des Rostocker Kooperationsteams von GeSA sowie Petra Antoniewski, Mitarbeiterin der Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt und Projektleiterin von GeSA, werden die Erfahrungen aus der dreijährigen Modellphase interessierten Fachkräften in anderen Bundesländern zur Verfügung stellen und Möglichkeiten einer Umsetzung unter Berücksichtigung der spezifischen Bedingungen und der vorhandenen Ressourcen vor Ort diskutieren.


06.12.2017 - Nordmagazin berichtet über den GeSA-Fachkongress


05.12.2017 - GeSA-Fachkongress in Rostock/Warnemünde

Das war er, unser GeSA-Kongress. 121 Expert*innen, hauptsächlich aus M-V, aber doch auch viele Interessierte aus anderen Bundesländern kam am 5. Dezember nach Rostock / Warnemünde, um von unseren Erfahrungen zu hören.

Und sogar der NDR war dabei und informierte abends im Nordmagazin über GeSA.

Beeindruckend waren die spannenden Auswertungen durch Praktiker*innen und Wissenschaftler*innen, die - ganz im Sinne von GeSA – zum großen Teil dialogisch ausgetauscht wurden. Einig waren sich alle, dass die Mehrfachstigmatisierung von suchterkrankten und gewaltbetroffenen Frauen Hilfen behindert, wenn nicht gar verhindert. Die Perspektive und die spezifischen Bedürfnisse der Betroffenen spielten ebenso wie die Überwindung der Versäulung von Hilfesystemen bei allen Vorträgen und Diskussionen mit den Gästen eine große Rolle.

Die praktischen Erfahrungen aus den Modellregionen Rostock und Stralsund verdeutlichen die Vorteile einer gelingenden Kooperation und den enormen Nutzen für Betroffene bei vergleichsweise geringem Aufwand. Deutlich wurde aber auch, dass es neben gegenseitiger Wertschätzung und einem Miteinander auf Augenhöhe eben auch zusätzliche finanzielle und zeitliche Ressourcen braucht.

Hier finden Sie die Vorträge der Referentinnen.

Und hier finden Sie ein paar Impressionen.


01.12.2017 - GeSA präsentiert Handbuch

Wir haben für Interessierte unsere GeSA-Erfahrungen in einem Handbuch zusammengefasst. Präsentiert wird diese Broschüre nächste Woche auf unserem bundesweiten Fachkongress. Interessierte können die Broschüre gegen Erstattung der Versandkosten in unserer Geschäftsstelle bestellen.

Wir würden uns freuen, wenn die Lektüre engagierte Fachkräfte auch in anderen Regionen zur Nachahmung ermutigt.


13.10.2017 - GeSA lädt ein zum Fachkongress am 05.12.2017

Wir laden bundesweit alle interessierten Fachkräfte aus der Anti-Gewalt-Arbeit und der Suchtkrankenhilfe und auch darüber hinaus herzlichst zu unserem Fachkongress

Wie kommt zusammen, was zusammen gehört?
Innovative Schnittstellengestaltung zur Verbesserung der Versorgungsstruktur
gewaltbetroffener Frauen mit einer Suchtmittelproblematik

am 05.12.2017 nach Rostock/Warnemünde ein.

Hier geht es zum Programm und zur Anmeldung.

Und hier finden Sie die Einladung zum download.


08.06.2017 - GeSA-Reader zu den Fachtagen 2015

Lange hat es gedauert - aber nun ist es vollbracht: die Dokumentation der tollen Vorträge aus den GeSA-Fachtagen 2015 in Stralsund und Rostock erscheint nun als GeSA-Reader.

Dieser Reader ist gerade für Fachkräfte, die sich neu mit der Schnittstellenproblematik Gewalt&Sucht beschäftigen wollen, ein sehr informativer und gut lesbarer Einstieg ins Thema. Aber auch für erfahrene Kolleg*innen trägt die Lektüre zur Auffrischung bei; jedenfalls ging es uns so beim heutigen Lesen der Vorträge aus dem Herbst 2015, die leider immer noch aktuell sind. 

Wir wünschen Ihnen jedenfalls maximalen Erkenntnisgewinn für die Praxis in Ihren Einrichtungen.


21.11.2016 - Fazit 2016 - Ausblick 2017

Das zweite Projektjahr neigt sich dem Ende zu. Wir haben viel geschafft. In den Regionen fanden jeweils 7 Fachforen a. 3,5 Std. statt, in denen intensiv gearbeitet wurde. Von den Teilnehmenden kommt ein durchweg positives Feedback: sehr informativ, produktiv und bereichernd für die eigene Fallarbeit. Besonders wurde die wertschätzende und effektive Arbeitsweise in den Arbeitskreisen betont. Trotz enormer Arbeitsbelastung in den Einrichtungen sind auch nach zwei Jahren Projektlaufzeit alle Mitstreiter*innen im Regionalverbund immer noch voller Motivation dabei. Ergänzend dazu haben die Fachkräfte des KoopTeams in vielen Einrichtungen der beteiligten Träger Seminare und Fallbesprechungen durchgeführt.

Aber auch bundesweit gab es viel Austausch: Neben dem Fachgespräch im Bundesministerium hat die Projektleiterin Petra Antoniewski GeSA auf mehreren Fachtagen vorgestellt und diskutiert, wie z.B. in Nürnberg und in Berlin. Außerdem gab es einen Fachaustausch mit dem Bundesmodellprojekt SuSe, welches ähnliche Netzwerkarbeit leistet, jedoch zu einem anderen Thema.

Die Gliederung für das Handbuch steht. Ein Interviewleitfaden für Mitwirkende im Regionalverbund ebenfalls. Damit wollen wir die Arbeitsbedingungen im Kooperationsprojekt evaluieren sowie die Auswirkungen von GeSA auf die Alltagsarbeit in den Einrichtungen.

Nun gehen wir in das dritte und letzte Projektjahr, für das auch schon die wichtigsten Termine feststehen, die Sie nachfolgend hier finden:

Save-the-Date-2017-Rostock

Save-the-Date-2017-Stralsund


29.04.2016 - 2. Expert*innengespräch im BMG

Das Bundesministerium für Gesundheit hat bundesweit Expert*innen der Suchthilfe und der Anti-Gewalt-Arbeit sowie Verantwortliche aus Landes- und Bundesministerien zu einem Fachgespräch nach Berlin eingeladen. Dabei wurde das GeSA-Projekt vorgestellt und über erste Erfahrungen berichtet. Die ca. 30 Teilnehmenden diskutierten zum Teil kontrovers über eine spätere möglichst bundesweite Implementierung.

Für Interessierte hier das Protokoll.


04.01.2016 - Termine für die Fachforen 2016

In den Fachforen fungiert jeweils eine der mitwirkenden Einrichtungen als Gastgeberin. Damit hat sie Gelegenheit zur Vorstellung der Einrichtung und ihrer Arbeitsweise. Im Anschluss stellt die gastgebende Einrichtung einen Fall zur Thematik aus dem eigenen Arbeitsalltag vor, der dann im Regionalverbund besprochen wird. Durch die Methodik der Fallbesprechung in Kleingruppen werden die unterschiedlichen Perspektiven und Handlungsaufträge der beteiligten Personen/Institutionen deutlich. Dies dient einerseits der Sensibilisierung für die Thematik. Zum anderen werden mögliche Handlungsstrategien erarbeitet, welche durch die KoopTeams ggf. mit Hinweisen und Empfehlungen zur Umsetzung ergänzt werden und dann Eingang in das Handbuch zum Projektabschluss finden.

Rostock

30.11.2016 beim Fachdienst Suchthilfe der Caritas Rostock
12.10.2016 zum Frauenhaus Rostock und Güstrow im Rostocker Beginenhof
07.09.2016 in der Friedrich-Petersen-Klinik Rostock
15.06.2016 bei Charisma e.V. Rostock
06.04.2016 im HanseJobCenter Rostock
24.02.2016 in der Interventionsstelle Rostock
13.01.2016 in der Helios Klinik Schwerin

Stralsund

07.12.2016 im JobCenter des Landkreises
02.11.2016 in der Interventionsstelle Stralsund
14.09.2016 in der Nachsorgeeinrichtung Dreschwitz
22.06.2016 in der Fachklinik Gristow
13.04.2016 im Sozialpsychiatrischen Dienst des Landkreises
02.03.2016 in der Helios Klinik Stralsund
20.01.2016 bei Storchennest e.V.


22.10.2015 - GeSA-Fachtage in Rostock 04. & 11.11.

Die Fachtage in Stralsund haben wir erfolgreich und mit großem Zuspuch gemeistert. 83 Teilnehmer*innen verfolgten sehr informative Vorträge von unserem ExpertinnenBeirat und interessante, leider viel zu kurze Workshops. Wiederholt hörten wir das Bedauern, nicht genug Zeit zum Austausch zu haben. Aber dafür wird es dann ab Januar in den GeSA-Fachforen genug Raum geben.

Nun geht es erstmal weiter mit den Fachtagen in der Volkshochschule Rostock.

Am 04. November wird Dr. Katrin Körtner den Einführungsvortrag "Die Zusammenhänge zwischen Trauma, Posttraumatischer Belastungsstörung und Sucht" halten.

Und für den 11. November konnten wir Ina Queißner, Dipl. Psychologin/ Traumafachberaterin aus Berlin mit dem Vortrag „Die Blickrichtung ändern - traumasensible Beratung und Begleitung suchtmittelabhängiger Menschen“ gewinnen.


20.08.2015 - GeSA-Fachtage in Stralsund 23.09. & 21.10.

Ein wichtiger Baustein innerhalb des GeSA-Modellprojektes ist die Qualifizierung der Fachkräfte der Suchtkrankenhilfe und der Anti-Gewalt-Arbeit zu dem jeweils anderen Arbeitsthema, um eine gemeinsame Basis für die Entwicklung von KoopModellen zu schaffen.

Wir haben nun die Zielgruppe erweitert auf das Gesundheitswesen und die Soziale Arbeit, da sich hier die Vielfalt des RegionalVerbundes wiederspiegelt.

Da es uns wichtig ist, möglichst viele Mitarbeiter*innen aus den kooperierenden Einrichtungen zu erreichen, um Wissen und Kompetenzen zu den Themen Sucht und Gewalt breit zu streuen, werden wir den Fachtag an zwei verschieden Tagen anbieten.

Hier das Programm für den 23.09.2015.

Und hier das Programm zum 21.10.2015.

Übrigens, die Fachtage in Rostock sind für den 04./11. November geplant.


15.08.2015 - Mitarbeiter*innenfragebögen sind fertig

Ein weiterer Meilenstein ist geschafft - die Fragebögen für die Mitarbeiter*innen aus den RegionalVerbünden ist erstellt. Vielen Dank an den ExpertinnenBeirat für die fachliche Beratung und hilfreichen Hinweise. Die Fragebögen werden in den nächsten Tagen von den KoopTeams an die teilnehmenden Einrichtungen verteilt.

Der Fragebogen dient uns dazu, eine möglichst reale Ist-Analyse zu erstellen als Ausgangspunkt für die Ableitung von Empfehlungen, das Erkennen von Fortbildungsbedarfen und die Verbesserung von Kooperationsbedingungen.

Für Interessierte hier der Fragebogen zur Ansicht.


01.07.2015 - RegionalVerbund Stralsund trifft sich auch das erste Mal

Das erste Treffen des Stralsunder RegionalVerbundes von GeSA fand am 01.07. im wunderschönen Stralsunder Rathaus statt. Dank an dieser Stelle an die Stralsunder Stadtverwaltung, die uns kurzfristig die Nutzung des Konferenzsaales ermöglichte. Aufgrund der großen Beteiligung war der geplante Raum im Landkreis leider zu klein geworden.

Genau wie in Rostock standen Kennenlernen sowie organisatorische und inhaltliche Planung auf der Tagesordnung.

Von den Stralsunder Mitstreiter*innen wurden folgende Themen/Fragestellungen für die Fachforen zusamen getragen:

  • Wie kann im Umgang mit Betroffenen Wertschätzung, Stärkung, Motivation und Halt in der Haltlosigkeit gelingen?
  • Möglichkeiten körperbezogener Abarbeitung von Gewalterfahrungen jenseits von Entspannungstechniken (z.B. Ausleben eigener Aggressionen)
  • Erarbeitung Einrichtungswegweiser
  • Wissenschaftliche Erkenntnisse zur Dualproblematik, diagnostischer Hintergrund, Fallbeispiele mit therapeutischen Lösungsansätzen
  • „Erfolgsgeschichten“ aus Sicht der Klientinnen und der Therapeutin (Mutmach- Geschichten)
  • Kinderschutz
  • Selbsthilfe – Nutzung eigener Ressourcen
  • Basiswissen – Schwerpunkte Gewalt/Sucht
  • rechtliche Grundlagen

Das erste Fachforum wird am 20.01.2016 von 13 bis 16 Uhr in der Minimanufaktur in Parow stattfinden. Gastgeber ist dann Storchennest e.V.


24.06.2015 - Erstes Treffen des Rostocker RegionalVerbundes

Beim ersten Treffen des Rostocker RegionalVerbundes von GeSA am 24.06.2015 standen gegeseitiges Kennenlernen, inhaltliche Planung und Organisatorisches auf dem Programm.

Die Teilnehmenden erwarten vom GeSA-Projekt u.a.:

  • eine Verbesserung der Zusammenarbeit und damit eine Verbesserung der Versorgung von Betroffenen,
  • neue Kooperationspartner kennenzulernen,
  • "kurze Wege" in der Kooperation zu ermöglichen,
  • Hintergrundinformationen zu den Themen Gewalt & Sucht,
  • Konkretes Handwerkszeug für die praktische Arbeit,
  • Persönliche Kontakte.

Befürchtet wird von den Teilnehmenden jedoch, dass die Mitarbeit bei GeSA zuviel Zeit kosten kann. Wenn jedoch alle einen Gewinn für ihre Arbeit mitnehmen, würden sie die nötige Zeit investieren.

Zur Umsetzung von GeSA hat sich der RegionalVerbund folgende thematische Schwerpunkte gesetzt, die in den nächsten Fachforen inhaltlich vertieft werden:

  • Austausch von Basiswissen (Anzeichen/Symptome, Folgen, Konsequenzen
    für Umgang mit Betroffenen)
  • Gesprächsführung (Wie mache ich Gewalt/Sucht zum Thema?)
  • Rechtliche Grundlagen
  • Kindeswohlgefährdung
  • Wissen um Behandlungsmöglichkeiten/Zugänge

Das erste Fachforum wird am 13.01.2016 von 13 bis 16 Uhr stattfinden. Gastgeberin ist dann die Suchtambulanz der HELIOS Klinik Schwerin.


News vom 15.06.2015

Die ersten Meiliensteine sind gehoben:

  • Seit April sind nun die beiden KoopTeams in Rostock und Stralsund vollzählig und der Arbeitsplan fürs Jahr steht. Gearbeitet wird aber schon seit Dezember letzten Jahres und die ersten Schritte im Modellprojekt sind getan.
  • Unsere Anfragen an die drei Wissentschaftlerinnen für den ExpertinnenBeirat sind alle auf offene und sehr interessierte Ohren gestoßen. Es gab auch schon die ersten Beratungen zwischen KoopTeams und Beirat, u.a. mit wertvollen Anregungen für die Fragebögen.
  • Auch die regionalen Netzwerke in Stralsund und Rostock sind jetzt geknüpft, die ersten NetzwerkTreffen stehen ins Haus:
    • am 24.06. in Rostock, Beginenhof
    • am 01.07. in Stralsund, Kreisverwaltung Nordvorpommern-Rügen
  • Ort und Termin für die regionalen Netzwerk-Fachtage stehen fest, die Inhalte folgen im September.
    • Im Stralsunder Rathaus am 23.09.2015 und am 21.10.2015 - für Interessierte hier das Save-the-Date.
    • In der Rostocker Volkshochschule am 04.11.2015 und am 11.11.2015 - für Interessierte hier das Save-the-Date.