Entwicklung


In Mecklenburg-Vorpommern gibt es fünf Interventionsstellen gegen häusliche Gewalt und Stalking, die landesweit einheitlich mit dem gleichen Auftrag und der gleichen Arbeitsweise arbeiten.

Die Interventionsstelle Rostock arbeitet in den Regionen der Polizeiinspektionen Rostock und Güstrow. Diese umfassen das Gebiet der Hansestadt Rostock und des Landkreises Rostock.

Die Interventionsstelle Stralsund arbeitet in der Region der Polizeiinspektion Stralsund. Diese umfasst den Landkreis Vorpommern-Rügen.

Die Interventionsstellen wurden in Mecklenburg-Vorpommern im Oktober 2001 als flankierende Maßnahmen zu den polizeirechtlichen (Sicherheits- und Ordnungsgesetz MV) und zivilrechtlichen Gesetzesänderungen (Gewaltschutzgesetz) eingerichtet.

Seit 2008 gibt es die Kinder- und Jugendberatung in den Interventionsstellen.

Und seit 2010 beraten die Interventionsstellen auch Betroffene von Stalking, insbesondere Ex-Partner-Stalking.

Die Interventionsstellen werden gefördert durch das Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommerns.